Branchen & Anwendungsgebiete
Papier und Zellstoff
Papier & Zellstoff
Keramikarmaturen für robuste Prozesse in der Papier- und Zellstoffindustrie
Die Papier- und Zellstoffindustrie stellt Armaturen vor besondere Herausforderungen: hochalkalische Medien, abrasive Faserstoffe und Prozesse mit Feststoffanteilen. Metallische Armaturen verschleißen hier oft schnell oder verlieren dadurch ihre Regelgenauigkeit. Keramikarmaturen bieten eine langlebige Alternative, da sie gleichzeitig extrem verschleißfest, korrosionsbeständig und präzise steuerbar bleiben.
In der Zellstoffbereitung – insbesondere im Umgang mit Schwarzlauge und Grünlauge – beweist Keramik ihre besondere Beständigkeit gegenüber aggressiven Laugen und abrasiven Partikeln. Auch im Altpapier‑Recycling, wo Feststoffanteile stark variieren, sowie in der Papierveredelung („Farbküche“) schaffen keramische Lösungen zuverlässige Dosier- und Regelprozesse.
Geeignete Produkte
Produkte für Papier- und Zellstofindustrie
Besonders hervorzuheben ist der keramische Scheibenschieber Typ SSC: Er ist speziell für die präzise Dosierung kleiner, feststoffhaltiger Mengen entwickelt und zeichnet sich durch hohe Regelgenauigkeit und absolute Totraumfreiheit aus.
FAQ
Häufige Fragen
Die Papier- und Zellstoffproduktion stellt extreme Belastungen an Armaturen: abrasive Faserstoffe, chemisch aggressive Laugen und feinkörnige Medien treffen auf hohe Anforderungen an Regelbarkeit und Prozesssicherheit. Damit Sie schnell einen Überblick über die Vorteile keramischer Lösungen in dieser Branche erhalten, haben wir die wichtigsten Fragen kompakt zusammengestellt.
Warum eignen sich Keramikarmaturen besonders für Schwarz- und Grünlauge?
Weil Keramik hochresistent gegen starke Laugen ist und selbst bei erhöhten Temperaturen und Feststoffanteilen ihre Formstabilität und Dichtheit behält. Das verhindert Korrosion und minimiert Ausfallzeiten.
Warum sind Keramikarmaturen im Altpapier‑Recycling besonders vorteilhaft?
Weil sie Feststoffen, Sandanteilen und abrasiven Partikeln deutlich besser standhalten als metallische Armaturen. Das führt zu längeren Standzeiten und stabileren Prozessen.
Wo kommen keramische Armaturen in der Papierveredelung zum Einsatz?
Vor allem in der Farbaufbereitung („Farbküche“), wo Farbpartikel und Additive metallische Oberflächen angreifen können. Keramik verhindert Korrosion, bleibt präzise steuerbar und liefert reproduzierbare Ergebnisse.






